Drohung

Wurde der Erblasser durch eine widerrechtliche Drohung dazu gebracht, eine bestimmte Anordnung in seinem Testament oder Erbvertrag zu treffen, so ist diese Verfügung anfechtbar. Handelt es sich um eine einseitige Verfügung, so gelten dafür die Regeln zur Anfechtung eines Testaments. Bei vertragsmäßigen und wechselbezüglichen Verfügungen sind die Regeln zur Anfechtung beim Erbvertrag einschlägig.