Bild:  
Rechtsanwalt Jürgen Pillig
Habsburgerstraße 10
10781 Berlin

Telefon: (030) 21 75 66 05
Telefax: (030) 21 75 66 06
Alleinerbe

Aufsätze aus dem Erbrecht und Familienrecht

bereitgestellt vom Anwalt für Erbrecht Jürgen Pillig Berlin


Berliner Testament und Ehegattentestament
Nur Ehegatten können ein gemeinschaftliches Testament errichten; nicht dagegen Verlobte oder in nichtehelicher Lebensgemeinschaft lebende Partner. Es wird in der Form errichtet, daß einer der Ehegatten den Text des Testaments eigenhändig schreibt und unterschreibt, und der andere Ehegatte ebenfalls den Text unterzeichnet...

Eigenhaendiges Testament Berlin
Ein wirksames Testament kann man in zwei Formen errichten:
- Einmal als handschriftliches Testament / eigenhändiges Testament,
- Zum anderen unter Einbeziehung eines Notars als öffentliches (notarielles) Testament)...

Erbe annehmen ausschlagen Berlin
Die Erbschaft fällt an die Erben zum Zeitpunkt des Erbfalls (Tod des Verstorbenen) lraft Gesetzes an. Vgl. § 1942 BGB. Der Erbe braucht also überhaupt nichts zu tun; er braucht vom Anfall der Erbschaft überhaupt nichts zu wissen...

Erbschaftssteuer Schenkungssteuer Berlin
Erbschaftsteuerpflichtig sind die Erwerbe von Todes wegen. Vgl. § 1 Abs. 1 Erbschaftsteuergesetz. Als Erwerb von Todes wegen gilt insbesondere der Erwerb durch Erbschaft, aufgrund eines Erbersatzanspruchs, durch Vermächtnis...

Erbschein Berlin
Der Erbschein ist ein amtliches Zeugnis, in dem bekundet wird, wer Erbe ist und welchen Verfügungsbeschränkungen der Erbe unterliegt. Mit dem Erbschein wird es dem Erben ermöglicht, über die Erbschaft zu verfügen...

Erbvertrag Enterbung Berlin
Ein Erbvertrag ist eine vertragsmäßige Verfügung von Todes wegen, die den Erblasser hinsichtlich einer angeordneten Erbeinsetzung, eines angeordneten Vermächtnisses oder einer angeordneten Auflage bindet...

Erbverzicht Pflichtteil Berlin
Unter dem Erbverzicht ist ein vom Erblasser zu Lebzeiten mit seinem Ehegatten oder einem Verwandten abgeschlossener erbrechtlicher Vertrag zu verstehen, in dem der Vertragspartner auf den Anfall seines künftigen gesetzlichen Erbrechts verzichtet...

gesetzliche Erbfolge Berlin
Gesetzliche Erbfolge ist die vom Gesetz festgelegte Erbfolge. Dabei berücksichtigt der Gesetzgeber die Ehe und den Grad der Verwandtschaft. Es sollen also die erben, die dem Erblasser am nächsten stehen: das sind der überlebende Ehegatte, die Kinder und die anderen Verwandten...

Erbrecht notarielles Testament Berlin
Ein notarielles oder öffentliches Testament ist ein Testament, das vor einem Notar errichtet wird. Dem Notar obliegt es in diesem Zusammenhang insbesondere, den Erblasser zu beraten...

Pflichtteil Pflichtteilsanspruch Berlin
Unter dem Pflichtteil versteht man eine Mindestbeteiligung am Nachlaß, die den nahen Angehörigen des Verstorbenen selbst gegen dessen Willen gesetzlich garantiert ist...

Testament Berlin
Die Testierfreiheit bezeichnet das Recht des Erblassers, ohne Grund von der gesetzlich geregelten Erbfolge abzuweichen und selbst Verfügungen von Todes wegen über sein Vermögen zu treffen...

Testamentseroeffnung Berlin
Zuständig für die Testamentseröffnung ist das Nachlaßgericht. Vgl. § 2260 Abs. 1 BGB. In Baden-Württemberg ist das die letztwillige Verfügung verwaherende Notariat auch für die Testamentseröffnung zuständig...

Testament anfechten Berlin
Die Anfechtung des Testaments, d.h. Testamentsanfechtung setzt zunächst einen Anfechtungsgrund voraus. Die letztwillige Verfügung kann angefochten werden, wenn ...

Testament Nottestament Berlin
Als Nottestament wird eine besondere Form eines Testaments bezeichnet, die in Betracht kommt, weil aus bestimmten Gründen die Errichtung eines ...

Testierfaehigkeit und Testament Berlin
Ein handschriftliches Testament kann nur errichten, wer volljährig ist, wer also das 18. Lebensjahr vollendet hat. Andernfalls ist das Testament unwirksam...

Vermaechtnis Testamentsvollstreckung Berlin
Mit einem Vermächtnis wendet der Erblasser einer Person einen Vermögensvorteil zu; damit wird für den Vermächtnisnehmer ein Anspruch gegen den Erben auf Übertragung des zugewendeten Gegenstands begründet. Vgl. § 1939 Abs. 1 BGB ...

Die elterliche Sorge Umgangsrecht Berlin
Das elterliche Sorgerecht meint, dass die Eltern die Pflicht und das Recht habe, für das minderjährige Kind zu sorgen. Dabei hat der Gesetzgeber mit der Kindschaftsrechtsreform 1998 die Begriffe Recht und Pflicht umgestellt ...

Ehegattenunterhalt nach Scheidung Berlin
Wann wird Ehegattenunterhalt nach der Ehescheidung (sog. nachehelicher Unterhalt) geschuldet? Nach dem Grundsatz der Eigenverantwortung ...

Ehewohnung Hausrat Namensrecht
Wann ist das Familiengericht für die Regelung des Hausrats oder der Besitzverhältnisse an der Ehewohnung zuständig? Leben die Parteien getrennt ...

Eingetragene Lebenspartnerschaft Berlin
Durch das Lebenspartnerschaftsgesetz, das seit dem 01.08.2001 in Kraft ist, ist Art. 6 Abs. 1 GG, der die Ehe unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt, nicht verletzt...

Kindesunterhalt nach Scheidung Berlin
Die elterliche Unterhaltspflicht beruht auf dem Verwandtschaftsverhältnis der Eltern zu ihren Kindern. Infolge der Gleichstellung des Adoptivkindes zu einem leiblichen Kind des Annehmenden...

Scheidung Ehescheidung Berlin
Eine Ehe wird grundsätzlich durch gerichtliches Urteil auf Antrag eines oder beider Ehegatten geschieden. Mit der Rechtskraft des Urteils ist die Ehe aufgelöst, vgl. § 1564 BGB...

Scheidung Versorgungsausgleich Berlin
Durch den Versorgungsausgleich, vgl. § 1587 ff. BGB, soll für das Alter des nicht erwerbstätigen oder z. B. haushaltführenden Ehegatten eine rentenmäßige soziale Sicherung geschaffen werden...

Scheidung Zugewinnausgleich Berlin
Unter dem Güterstand der Zugewinngemeinschaft versteht man folgendes. Haben die Ehegatten ehevertraglich nichts anderes vereinbart, also z.B. keinen Ehevertrag geschlossen, so gilt für die Ehe grundsätzlich der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft...